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Impressionen vom 1. Stammtisch am 23.05.2014

Am 09. März 2014 fand bei herrlichstem Frühlingssonnenschein und Temperaturen um die 19 Grad das „Aufgabenreiten unter Turnierbedingungen“ statt.

Zu diesem Zweck präsentierte sich das 20 x 60 Viereck auf Hochglanz poliert und mit einem auffällig geschmückten Richtertisch an der kurzen Seite versehen. Auch der neue Blumenschmuck in den Viereckbuchstaben passte perfekt zum frühlingshaften Ambiente. Insgesamt 11 Reiter präsentierten ab 15:00 Uhr auf ihren teils eingeflochtenen Pferden und vereinzelt sogar im Turnierdress reitend eine eigens von ihnen ausgewählte Dressuraufgabe. Gezeigt wurden Aufgaben von A-Dressur über Dressurpferdeaufgaben bis hin zur M-Dressur. Zunächst wurde auf 20 x 40 m geritten. Es folgte dann eine Pause und ein Umbau auf 60 Meter.

Alle Reiter stellten sich der Beurteilung durch die eigens angereiste erfahrene Turnierrichterin: Frau Andrea Schmittert. Diese machte mit professionellem Blick und entsprechender anschließender Kommentierung auf verbesserungswürdige Lektionen aufmerksam und erteilte sogar den ein oder anderen Ausbildungstipp. Nachdem die Reiter zunächst auf dem Springplatz ihre Pferde wie auf einem Abreiteplatz vorbereiteten, absolvierten sie einzeln nacheinander die von ihnen ausgewählte Aufgabe. Frau Schmittert kommentierte den Ritt "nach der ersten Runde" und gab den Reitern sodann Gelegenheit die Aufgabe noch einmal, unter Berücksichtigung ihrer Anmerkungen zu zeigen. Verbesserungen waren insbesondere bei der korrekten Ausführung von Hufschlagfiguren bei einigen Reitern sofort zu erkennen. Frau Schmittert betonte die durchweg ansprechende Qualität der gezeigten Pferde und beurteilte einige der Leistungen bereits als vielversprechend. Es zeigte sich aber auch, dass es auf jeden Fall immer noch etwas zu verbessern gibt. Insbesondere einige der Pferde zeigten sich von der veränderten Kulisse auf dem 60er Viereck und dem schön geschmückten Richtertisch, der in der Sonne strahlte, sehr beeindruckt. Nicht immer konnten die Reiter den natürlichen Fluchtinstinkt der Pferde unterdrücken und die Pferde davon überzeugen, dass von dem Tisch für sie keine "Lebensgefahr" ausgeht. Auch eine Erfahrung mit der man als Turnierreiter immer rechnen muss. Als Fazit kann man festhalten, dass die an dem Tag gemachten Erfahrungen sowie die Hinweise und Anmerkungen der Richterin ein wertvoller Beitrag für die Vorbereitung in die kommende Turniersaison darstellten. Denn erst wenn man die Aufgabe tatsächlich unter Turnierbedingungen reitet, merkt man doch, woran es noch hapert und wo man tatsächlich "steht". Dies gilt es jetzt zu verbessern und umzusetzen. Insgesamt äußerten die Reiter ihre Zufriedenheit über das Angebot und die Durchführung der Veranstaltung und hatten viel Spaß daran.

Wir wünschen auf diesem Wege allen Turnierreitern noch eine gute Turniervorbereitung und einen guten Start in die Turniersaison. Wir möchten uns bedanken bei den Organisatoren Angela Twelbeck und Marco Schmid sowie der Turnierrichterin: Frau Andrea Schmittert. Auf jeden Fall eine Veranstaltung, die sich lohnt wiederholt zu werden!

 

Impressionen zur Weihnachtsfeier 2013

Mike Geitner – mit Freude zum reiterlichen Erfolg

Mit Mike Geitner  und seinen sonnengelb und himmelblauen Gassen und Kegeln geht nicht nur farblich die Sonne auf. Fundiertes theoretisches Wissen gepaart mit großer Bescheidenheit, Bodenständigkeit, Liebe zum Pferd und der Gabe, das Wissen für den gefährlich halbgebildeten Laien so herunter zu brechen, dass es angenommen und anwendbar wird. Mit scheinbar geringem Aufwand und grosser Leichtigkeit erzielten wir alle sehr sehr spürbare Erfolge. Die Herleitung der Dualaktivierung über das EMDR hat mir zu denken gegeben. Ich hoffe nicht, dass unsere Pferde traumatisiert sind, aber die Technik hat Gefühle zum Leben erweckt. Die Augen der Pferde leuchteten, sie schienen entlastet, freudiger. Und wie von Geisterhand traten die Tiere auch ohne jeden spürbaren Druck tiefer unter. Dies wirkte einige Zeit nach und leuchtende Pferdeaugen machten die Reiter glücklich. Mike´s Credo: Kreativität und kurze Trainingssequenzen, weniger ist zwar nicht immer mehr, aber oft fast genau so viel; das Vorderbein darf nicht schneller sein als das Hinterbein, der Sperrriemen ist entbehrlich... Sollte das nicht selbstverständlich sein bei dem schönsten Hobby der Welt? Es klingt so einfach und scheint doch so schwer zu fallen. Woran kann das liegen – ist es falsch verstandener Ehrgeiz, Verbissenheit – Überschätzen wir uns zu oft selbst – Oder ist es schlicht das Phlegma in jedem von uns? Danke Mike für Deine wertvollen Impulse und die Begleitung auf dem Weg zur unendlichen Leichtigkeit des Seins mit unseren Pferden.  Schade, dass Du nicht öfter hier sein kannst. Jetzt ist es an uns, die Pferde glücklich zu erhalten.

Susanne Gehling

Am 08. November war es soweit: Auf persönliche Einladung der Familien Langenbach und Groeben folgte der langjährige Freund und Wegbegleiter, Herr Klaus Balkenhol, der Einladung des Vereins nach Gut Landfrieden.

Zum Abschluss zahlreicher Jubiläumsaktivitäten des 30jährigen Vereinsbestehens gab Herr Balkenhol sein Wissen als langjähriger Trainer und Reiter an vier ambitionierte Vereinsmitglieder und ihre Nachwuchspferde weiter. Geritten wurde in 2 Gruppen. Zahlreiche Zuschauer folgten wachsam seinen Ratschlägen und konnten sich durch Fragen einbringen.

Wer Klaus Balkenhol kennt, weiß, dass seine Auftritte stets Ausdruck von Übersicht, Ruhe und Gelassenheit widerspiegeln. Gepaart mit seiner langjährigen Erfahrung und seiner stets positiven Einstellung zum Partner Pferd erschafft er immer wieder eine vertrauensvolle Basis für gute Zusammenarbeit und am Ende der Trainingseinheit auch für die Zuschauer deutlich sichtbare Fortschritte.

Mit seiner umfassenden theoretischen Einleitung zur Ausrüstung, Haltung und dem Umgang mit dem Pferd ließ er den Reitern Iris Brinckmann und Michaela Wichert mit ihren Youngstern in der ersten Gruppe (5+6jährig) Zeit, sich im Schritt mit der ungewohnten Situation in der eigenen Halle bei voller Tribüne und Mikrofon vertraut zu machen. Er verstand es, Ross und Reiter dort abzuholen, wo Hilfe benötigt wird: Sei es beim Scheuen an der Tribüne, bei der Erarbeitung von Versammlung bis hin zum erstmaligen Herantasten an Traversalen.

In der zweiten Gruppe holten sich Günter Fritz mit dem 10jährigen Romano und Dr. Sonja Freude mit Ihrem 6jährigen Edisson weiteres Rüstzeug für die nächste Turniersaison. So war für jeden etwas dabei, was er für sich und seine tägliche Arbeit mitnehmen konnte.

Wichtigstes Kriterium war aber immer wieder der Grundgedanke, dass das Vertrauen des Pferdes und die Freude an der Arbeit erhalten und gefördert werden müssen. Öfter mal die Hand vorgeben bringt im Ergebnis mehr Fortschritt in der Ausbildung als die Pferde durch Unterordnung zu „dressieren“.

Wir danken Herrn Balkenhol für die absolut bereichernde Vorstellung, die uns allen viel Spaß gemacht hat. Dank auch den Familien Langenbach und Groeben, die dieses Event erst möglich gemacht haben.

Zum Abschluss des wunderschönen Abends stärkte man sich in geselliger Runde beim Gänseessen in der gewohnt guten Küche des Restaurants Gut Landfrieden bei Rudi und Renate Holl.

 

Michaela Wichert

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