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Wir gratulieren zum 2. Platz unserer L-Mannschaft und zum 3. Platz unserer A-Mannschaft!

Wir danken Ralph Massing für das Einstellen seines Videos zum Mannschaftsritts der A-Mannschaft auf YouTube: Bitte hier klicken ...

Lehrgang - Sitzschulung mit Christoph Steinkamp

 

„Gemeinsam mehr erreichen“ – mit diesem Motto begrüßte Christoph Steinkamp eine erwartungsvolle Runde unterschiedlichster Reiterinnen und Reiter am Freitagabend.

Die klassische Reitlehre gilt als Bewegungslehre für das Pferd, doch nach der intensiven theoretischen Einführung wurde uns allen klar, dass Christoph mit uns viel weiter gehen wollte: die Vielfältigkeit des menschlichen Bewegungslernens würde von nun an unser Thema für die nächsten Tage sein.

Wir alle hatten den Wunsch, unseren persönlichen Eigenanteil am oft wechselhaften Ergebnis der Reitstunden mit unseren Pferden besser verstehen zu können.


„Mehr Harmonie“, „Gesunderhaltung des eigenen Pferdes“, „mehr Leistungsfähigkeit im Sattel“, der Wunsch, „sinnvolle und effektive Aufwärmübungen kennenzulernen“ – alle Interessen und Fragen der Teilnehmer wurden von Christoph aufgenommen, jeder wurde mit seinem Partner Pferd in den nachfolgenden Trainingseinheiten individuell betrachtet und einfühlsam gefördert und gefordert...


Pferde und Reiter staunten nicht schlecht: Los ging es am Samstag mit einem umfangreichen Zirkeltraining für die Reiterinnen und unsern „Quotenmann“ Peter. Vom Balimo-Stuhl, über Gymnastikmatten bis verschiedenste bunte Sportgeräte war eine ganz erstaunliche Fitness-Ecke in der Halle aufgebaut. Schnell gewöhnten die Pferde sich an die Tatsache, dass Reiterinnen und Reiter zwischendurch vom Sattel auf die Turnmatte wechselten, oder bunte Stangen zur Kräftigung der Muskulatur vor ihrem Körper hin und her schwangen.

Freude kam auf, als sich die Truppe, mehr oder weniger erfolgreich, aber mit großem Gelächter an den Hulahoop-Reifen versuchte...

Überhaupt haben wir viel gelacht, stets war die Stimmung unbeschwert und fröhlich.

Am zweiten Tag widmeten wir uns den Themen Differenzierung, Koordination und Losgelassenheit. Bunte Hütchen und Stangen forderten eine völlig neue Einteilung des an sich vertrauten Vierecks.

Bewegungsabläufe zu planen, zu organisieren und zu verstehen, darauf lag Christophs Hauptaugenmerk.

Meist waren die augenscheinlichen Verbesserungen in Sitz und Einwirkung verblüffend, der ein oder andere strahlte übers ganze Gesicht, als er nach den Übungen leichter und viel lockerer als zuvor auf seinem Pferd sitzen konnte.


Reiten ist ein Teamsport. Unsere Pferde sind hervorragende Lehrer, sie trainieren mit Geduld unser Timing, unsere mentale Ausgeglichenheit unsere Körpersprache. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Christoph Steinkamp und unseren ausrichtenden Verein, die uns mit diesem Lehrgang wichtige Impulse für reiterliche Selbsterkenntnis und verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Pferden gegeben haben.


 

Erste Hilfe am Pferd mit Joachim Piotrowski

Die Vorbereitungen für die anstehende Weidesaison laufen auf Hochtouren – die Wiesen wurden gedüngt, der Weideplan veröffentlicht und die Pferde angegrast. Und wie wir Pferdebesitzer am besten wissen „Weidezeit ist Leidezeit“. Passend zum Start in die neue Weidesaison lud uns Tierarzt Dr. Joachim Piotrowski am vergangenen Samstag zum Erste-Hilfe-Kurs am Pferd in seine Praxis in Erkrath ein. Der Kurs war die zweite Veranstaltung aus dem Fortbildungsangebot zum 30-jährigen Jubiläum unseres Vereins. Hochmotiviert und wissbegierig versammelten wir uns in der Praxis und hörten gespannt zu, wie wir unserem Pferd nach einem Unfall oder in einer anderen Notfallsituation bestmöglich helfen können und wie wichtig eine intakte Stallapotheke ist. Was zum Beispiel ist die sinnvollste Erstversorgung, wenn sich mein Pferd auf der Weide verletzt hat und am Bein stark blutet? Desinfizieren - aber womit? Die Wunde abbinden – aber womit? An welcher Stelle und für welche Dauer? Nun wissen wir, schmeißt keine alten Fahrradschläuche oder Nylonstrumpfhosen mit Löchern in den Müll...

 

Auch wenn ich hoffe, das Gelernte möglichst selten anwenden zu müssen, gibt es mir – und ich denke, das spreche ich im Name aller Teilnehmer – Sicherheit zu wissen, wie ich in einer Notfallsituation schnell und richtig und vor allem auch im Sinne des Tierarztes reagiere.

 

Ganz herzlichen Dank für diesen schönen und informativen Nachmittag.

Christoph Koschel – Junge Klassische Reitausbildung

 

In der klassischen Musik besonders bei den Violinisten spricht die Fachpresse von den „Jungen Wilden“, wenn sie von Nigel Kennedy, Vanessa Mae oder David Garrett berichtet. Die neue Generation der Geigenvirtuosen zeichnet vor allem die Liebe zu ihrem Instrument, herausragendes Talent, unbedingter Leistungswillen und harte Arbeit als Grundlage für die künstlerische Leichtigkeit aus, mit der sie ihr Publikum bezaubern.

 

Daran habe ich gedacht – gestern - als Christoph Koschel den Förderlehrgang Dressur zum Auftakt unserer Veranstaltungsreihe zum 30-jährigen Vereinsjubiläum leitete. Und an einen Satz, der mir an meinem Schreibtisch in dieser Arbeitswoche begegnet ist: „Zwischen dem Ist und dem Soll liegt kein Graben, sondern ein Transformationsprozeß.“ (Philipp Johner, Transforming Leaders).

 

Christoph Koschel ist ein Brückenbauer. Er stellt Kontakt her. Auf der Beziehungsebene mit den Pferden und den Reitschülern findet individuelle an Leistungsstand und Persönlichkeit ausgerichtete Zusammenarbeit statt. Der spürbare Respekt vor dem Teilnehmer und dem Pferd befreit, schafft Vertrauen und befähigt zu individuellen Höchstleistungen. Auf der Sachebene ist er der Lehrer, der von der Metaebene mit seinem Können und seiner Professionalität Fortentwickelung und Wandlung einleitet. Blockaden löst er konfliktfrei und unspektakulär durch konsequente Arbeit am Miteinander zwischen Reiter und Pferd. Sein Credo: Ohne ehrliche Anlehnung kann keine Lektion gelingen. Seine Paradelektionen sind das Travers zur Aktivierung des Hinterbeins im Schritt, Trab und Galopp an der Langen Seite, auf dem kleinen Zirkel mit ihm als Haltepunkt in der Mitte und dann auf der Volte allein, der Kontergalopp und unzählige Übergänge. Der Erfolg gibt ihm Recht.

 

Unsere Teilnehmer sind hochmotiviert und zufrieden. Für mich als Zuschauer war bei jedem einzelnen Team am Ende der Unterrichtseinheiten ein deutlicher Zuwachs an Harmonie spürbar. Und schön war auch, dass individueller Austausch beim gemütlichen gemeinsamen Abendessen nach dem Lehrgang möglich war. Herzlichen Dank.

Susanne Gehling

RV Gut Landfrieden – Gemeinschaftsausflug zum Bundeschampional 2012 am Sonntag:

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben...

Wir acht waren rechtzeitig  - und durften am Sonntag in Warendorf ein Finale der Superlative und ein Festival der Sinne mit furiosem Auftakt erleben. Bei den fünfjährigen Finalteilnehmern  2012 siegte die erste Starterin mit einem „überragenden Auftritt vom Allerfeinsten“ und „Leichtigkeit und Harmonie pur“ (Christoph Hess).  Damons Delorange und Helen Langehanenberg erhielten die Wertnote 9,8 und auch die folgenden Starter waren fast jeder einzelne die Anreise Wert.  Eine Ausnahmeprüfung – auch für das Bundeschampionat. Das Wetter war wunderbar, den Proviant haben wir geteilt und über die Schnäppchen in der Ladenstadt kann man sich so wunderbar austauschen – wobei die Gruppe am Donnerstag alle Einkaufsrekorde gebrochen haben soll – wie ich hörte.  Ein schönes Gemeinschaftserlebnis – zumal ich noch nicht einmal fahren musste. Ich freu mich schon aufs nächste Jahr.

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